Portrait des Künstlers Casper vor See mit verschlossenen Augen

Casper

Photo
Chris Schwarz
Text
Steffi

Also ein bisschen: was soll ich sagen? Casper kennen wir. Du und ich. Vielleicht auch Bielefeld. Ne, Moment. Die ganz bestimmt. Ich könnte einfach Lyrics nahtlos aneinander fügen und Melodien würden sich in euren Gehörgang zwirbeln. Zu Casper haben wir in kalten WG-Küchen gesessen, geknutscht, StudiVZ-Gruppen ausgewählt, Herzschmerz, Freude, Rosi’s (oh!), Skinny Jeans, erwachsen werden und so viel mehr. Inzwischen sind Ein Drittel Heizöl, zwei Drittel Benzin teuer geworden, die Energie von Casper auf und unsere vor der Bühne aber unbeirrt. Hand in Hand wird das gehen, und so bin ich mir sicher, ab diesem Immergut zu einem von vielen Lieblingsauftritten werden. Mit Alles war schön und nichts tat weh im letzten Jahr ging die Reise der verrückt-traurigen Musikliebe weiter. Lieber Benjamin, flitze von links nach rechts auf unserer Waldbühne, lass uns springen, singen und Meinung haben. Anti alles für immer? Vielleicht. Auf jeden Fall: alles endet. Aber nie die Musik. Und lass doch einfach die Blumendeko stehen, danke!