Sam Vance-Law

Sam Vance-Law

Foto
Alexander Coggin
Text
Steffi

Wann immer man Sam Vance-Law lauscht, möchte man “hach” seufzen. Damit meine ich nicht einmal das offensichtliche, also wenn er singt, nein – tatsächlich reichen schon Interviews, Stories oder zufällige Begegnungen, in denen Sam seinen Bann entfaltet und uns alle verzaubert. Seine Haltung, seine Attitüde, sein Klang. Ähem. Also. Anfang Mai gibt es mit “Goodbye” endlich Sams zweites Album. Besungen wird der Liebeskummer, der manchmal so groß ist, dass er nicht nur große Schatten wirft, sondern meist die Sicht auf den hoffnungsvollen Horizont versperrt. Oh, du süßer Herzschmerz, was kennen wir dich. Verwundbarkeit kriecht in unsere Herzen, auch wenn es uns vielleicht gerade ganz gut geht. Für Sam durchleben wir das alles noch einmal, drücken auf repeat, fühlen mit und besingen den Schmerz und das, was neues daraus entsteht. Ein bisschen ist dieser Text auch ein Liebesbrief, passt ja. Ich weiß nicht genau, wie ich sagen soll, was so groß und laut in mir sitzt. Kein Happy-End, dafür musikalische Arschtritte, Abrechnung und Abschied.

Schön, dass du zurück bist. Zum Teufel mit dem Liebeskummer, ok?

[x] Ja [ ] Nein [ ] Vielleicht.