Meskerem Mees

Meskerem Mees

Foto
Kaat Pype
Text
Amelie

Wenn ich „Julius“ höre denke ich an Schneetreiben, an den dunklen Januar, der mich aussaugt, an die Liebe, die so seltsam komisch sein kann.

Ich denke aber auch an lange Sommernächte mit Weißwein unter den Sternen, den Ohrwurm des Sommers vor sich her summend, lautes Lachen, welches von den Bäumen eingeschlossen wird und die Nacht nicht wieder hergeben wird.


Das Album von der so jungen und so unglaublich genialen Künstlerin Meskerem Mees lässt mich nicht los, für mich ein Album, welches mich auf Wegen begleitet, die manchmal steinig sind, in die Irre führen und dann aber an so so schöne Momente und Abenteuer vorbeiführen. Lasst uns gemeinsam reisen gehen! Damit wir ihre so facettenreichen und sorgsam komponierten Songs gerade zu aufzusaugen können, braucht sie nicht mehr, als ihre vielschichtige Stimme, ihre Akustikgitarre und ihre Freundin Febe am Cello. Die eingängigen Melodien und Refrains haben großes Ohrwurm-Potenzial, ein muss für den Birkenhain!

Ich denke, wir werden von der lieben Meskerem Mees verzaubert im Mai, von den Puschen bis zur Lachfalte auf der Stirn, zwischen den im Wind raschelnden Birken, flatternden Wimpeln, einer faszinierende Stimme, gemeinsam in den Sommer startend.


Ich denke, dass die Sehnsucht bis zum Mai etwas durch dieses so schöne Album gelindert werden kann, eine Sehnsucht die nicht schmerzt, sondern berauschend glücklich macht.


And that’s fine for me!


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