Ty Segall & The Freedom Band

Tysegall bykylethomas 02

Photo: Kyle Thomas

August 2012 im alten, noch nicht abgebrannten, Festsaal Kreuzberg. Einer der heißesten Tage seit 1910, klar. Super Idee: wir gehen zu TY. Im hinteren Drittel des Raumes stehend können wir beobachten, wie die Schweißflecken unter den Achseln aller wachsen. Bis zum Ellenbogen. Dann kommen diese großartigen Leute auf die Bühne, die wir nach und nach verehren werden: Mikal Cronin, Charles Moothart, Emily Rose Epstein, die gefühlt in allen guten Garage Bands schon am Schlagzeug gesessen hat, und eben TY. Nach einer tollen weirden Ansage über die Apokalypse soll für uns ein neuer Konzert-Lebensabschnitt beginnen. Noch während des ersten Songs zieht mich meine gute Freundin Ulli am Ärmel in die dritte Reihe. Wir lernen die TY Fans kennen, die mit ihrem Programm beginnen. Dazu gehört unter anderem, vom Bühnenrand in einer Vorwärtsrollenbewegung auf Freunde zu springen (alle sind friends). Irgendwann ist alles nach Diddy Wah Diddy zu schnell vorbei, alle Hosen (!) sind durch, das hintere Drittel des Publikums nun neben der Band auf der Bühne und unsere Köpfe fühlen sich an, wie diese Kameraführung.

Von da an schworen wir uns, kein Berlin-Konzert zu verpassen, kein TY mit Babymaske, noch schrägeren Ansagen und ähnlichem Publikum.

Unter anderem auch wegen solcher Momente.


Why not.


(Shout Out mit diesem Loveletter an alle Hater, die immer mehr „Rockmusik“ auf dem Festival wollten. Be there or be square! Love u 2.)

(Shout Out an Kirmes, Danke.)


Author: Matse

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