Gurr

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Photo: Rowan Allen

Bandnamen: Schall und Rauch oder spannende Geschichte? Auch bei Gurr: Sei es die Verbindung zur subkulturellen Bewegung „Riot Grrrl“ oder die lautmalerische Beschreibung von Tauben, denen Teile der Band kritisch, ja gar phobisch gegenüber stehen; ob nun „Post Riot Grrrl Pigeon Rock“ oder auch “First Wave Gurrlcore“ als Eigenbeschreibung der Musik – die Taubenassoziation will einfach nicht aus dem Kopf.

Andreya Casablanca und Laura Lee sind das Herzstück von Gurr und haben eine erfrischende Rezeptur für ihre Musik gefunden. Neben Garage-Punk-Gitarren, Wave und wohl dosierten Indiepop-Melodien stecken vor allem eine Menge West Coast-Lebensgefühl und Spaß in den Songs. Auf der Bühne überzeugen Gurr mit Begeisterung am Spielen – eine wunderbare Abwechslung, dass sich die Band nicht todernst nimmt, was auch bei den Namen der beiden Musikerinnen nicht wirklich überrascht.

Und der Bandname? Tauben oder Phobie hin oder her: Am Ende zählt Bewegung und Gurr bitten zur abendlichen Tanzstunde im Immergut-Zelt. Beim Skeet oder Trap wird die Wurfmaschine einfach bis oben mit Tontauben aufgefüllt, der Schütze steht bereit und gibt das Kommando. Scheibe um Scheibe, Hit um Hit. Mach’s mit, mach’s nach, mach’s Gurr.


Text: Sepp

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