Labelzelt

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Foto: Mike Menzel

Damals schon in unseren Jugendjahren war das CD-Regal unser ganzer Stolz. Doch, wer hat denn noch einen CD-Turm? Ja, Turm! Wie schlimm das aussah. Heute schmücken wir uns mit Vinyl, schätzen aber auch jeden Downloadcode, der aus der Hülle fällt. CDs haben wir größtenteils verscherbelt und bereuen es, unser Autoradio umgerüstet zu haben. Die Kassette schafft’s vielleicht nochmal. So altmodisch wir Musik gerne in der Hand halten, so schätzen wir auch Handwerk und schöne Sachen. Das Festival ist mit viel Herz und Tatendrang aufgebaut und erdacht. Unser Labelzelt stellt unseren Kultur-Konsum. Konsum wie damals, Kaufhalle, Lädchen eben. Hier gibt’s Musik, Merch und jede Menge schöne Sachen, die mit ebenso viel Herz zu uns kommen.
Stets vor der Tür: der Immergut Stand. Feinster Festival-Zwirn und Musik des Wochenendes (natürlich in Rund) gehen hier über die Theke. Schnell sein lohnt sich! Zurück in unsere Städten des Alltags kann dann der Plattenschrank aufgefüllt werden. Sieht auch allemal besser aus als diese Plastequadrate.


Neben dem Neustrelitzer Kunsthaus, schönen Textilien von Tante Eden findet ihr auch diese Labels im Zelt, die wir euch wärmstens empfehlen:



CitySlang

CITY SLANG hat eine ganze Generation von Musikfans sozialisiert und beschert uns seit fast 30 Jahre lang Platten die uns nicht loslassen, jeder hat mindestens eine Platte davon im Schrank. CITY SLANG hat dabei auch eine ganze Generation von Bands begleitet: von HOLE und YO LA TENGO über NOTWIST und CARIBOU, WYE OAK, CALEXICO, JUNIP, SYLVAN ESSO, ARCADE FIRE. Dieses Jahr begrüssen wir mit BROKEN BROKEN SOCIAL SCENE und SINKANE wieder zwei ihrer Künstler und konnten das Label auch dazu gewinnen einen exklusiven Labelstand hier in Neustrelitz zu hosten.



Grönland

Sätze über uns haben wir nicht so wirklich, wir reden nicht so gerne über uns selbst - lieber über unsere Künstler ;)

Mit dabei sind z.B. Fazerdaze, BOY, Duke Ellington, I Have A Tribe, Nils Frevert, William Fitzsimmons.



Haldern Pop Recordings

Haldern Pop Recordings ist ein 2004 gegründetes, deutsches Independent-Plattenlabel mit Sitz im Rees-Haldern, nahe der niederländischen Grenze. Aktuell zählen zu den Vertragskünstlern unter anderem The Slow Show, Giant Rooks, Bergfilm, HONIG, All The Luck In The World, Someday Jacob, Chris Pureka, Alcoholic Faith Mission, Ebbot Lundberg & The Indigo Children, The Soundtrack Of Our Lives, Union Carbide Productions und Helmut. Die Plattenfirma zählt neben dem Festival, der hauseigenen Bar und dem Plattenladen sowie dem Kaltern Pop Festival in Südtirol zum Haldern Pop Kosmos, den es seit 1984 am Niederrhein gibt.



NinjaTune

Über das britische Elektronik-Label müssen nicht mehr viele Worte verloren werden: 1990 von den Sample-Pionieren Coldcut gegründet, war es seit jeher ein Hort für Experimente, der stets das Beste aus Rap und Rave und noch viel mehr zu verbinden wusste. Zuletzt erschienen bei Ninja Tune die neuen Alben von Bonobo, Actress, Forest Swords, Machinedrum, Fink, Max Graef & Glenn Astro oder Romare und ist sonst Heimat von u.a. Kate Tempest, The Cinematic Orchestra und Jaga Jazzist.



Sounds Of Subterrania

Sounds of Subterrania, startete 1998 als DIY-Punkrocklabel und wuselt seitdem durch die Landschaft. Der musikalische Horizont erweiterte sich und so entstanden zusammenarbeiten mit Melt-Banana, The Dirtbombs, The Monsters, Frankie Stubbs (Leatherface), Cro (w) s (mit Chris von Hot Water Music), Die! Die! Die!, Listener und vielen anderen. Sounds of Subterrania entdeckte BBQ und auch King Kahn & his Shrines.

In den letzten Jahren konzentrierte sich das Label auf die Erstellung aufwendiger Artworks. So entstanden Plattencover aus verrosteten Stahl, Plastik, Beton, Holz oder auch aus LEGO.



Späti Palace

Späti Palace ist ein Berliner Indie-Label, das es sich an einem Sommerabend im Jahr 2013 bei ein paar Bieren vorm Späti gegründet hat. Im vielfältigen Repertoire stehen Tapes, CDs und LPs genauso nebeneinander wie der dreamy indie-rock von Strand Child, post-punk-pop von Girlie und eklektischer experimental-pop von Slow Steve und Mother Of The Unicorn. Die neuesten Veröffentlichungen sind die Haunted Hearts EP von Highest Sea und das Debüt-Album Endlich Krank von Kala Brisella.


The Chop ist ein Magazin und Konzertkalender aus Berlin. Die Indie-Strukturen in der Hauptstadt im Fokus, schreiben hier jeden Monat Leute, die irgendwas mit Musik machen über Leute, die irgendwas mit Musik machen. Auf dem Immergut Festival findet Ihr dieses Jahr zum ersten Mal den „Chop Shop“. Hier gibt es neben den kostenlosen The Chop-Ausgaben auch Releases vieler kleiner Berliner Labels wie Adagio830, Mansion & Millions oder Mikrokleinstgarten zu kaufen.

Autor: Steffi